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Private Krankenversicherung

April 17, 2014

Kriterien für die richtige Wahl der privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung mit dem geringsten Beitragssatz ist nicht gleichzeitig die beste Wahl. Das gilt auch für die hervorragende private Krankenversicherung, die nicht die Teuerste sein muss. Ausschlaggebend sind die Belange des Versicherten und das bereitgestellte Leistungsspektrum der Versicherungspolice. Berufssituation und Eintrittsalter spielen die größte Rolle.

Ebenfalls Zusätze im Vertrag wie Selbstbeteiligungs- und Selbstbehaltgrenzen gehen in die Police linear ein. Genau auf diese Kriterien kommt es bei Rating-Agenturen bei der richtigen Wahl der privaten Krankenversicherung an.

Diese Vergleichsportale, die es zahlreich im Internet gibt, sind daher nicht sehr kompetent,
weil bei der Bewertung der PKV es nicht immer auf die Beitragshöhe kommt.

Um eine detaillierte und korrekte Qualifizierung des PKV-Tarifes zu generieren,
müssen folgende Faktoren in genau dieser Kombination berücksichtigt werden

1. Preisvergleich
2. Testergebnisse und Berichte
3. Leistungsumfang der PKV
4. Empfehlungen, Bewertungen und Erfahrungen aus dem Vorjahr

Es ist deswegen sinnvoll den tatsächlichen Bedarf des Versicherungsnehmers bei einem Versicherungsvertreter fachlich analysieren zu lassen.

Die Empfehlungen aus den Portalen geben einen guten Richtwert für die richtige private Krankenversicherung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte in der Waage sein,
so dass der Versicherte bei Abschluss der PKV ein gutes Gefühl hat.

Testsieger der PKV als Referenz

Da eine PKV auf die diversen und individuellen Notwendigkeiten der jeweiligen Berufsstände ankommt (Selbständige, Angestellte, Beamten, Freelancer, Studenten, Azubis und Künstler),
ist ein Vergleich mit dem aktuellen Testsieger sehr ratsam und wichtig.

Es gibt mittlerweile eine halbes Dutzend Portale und Rating-Agenturen,
die diesen Vergleich möglich machen.

Es ist zu beachten, dass manche Testsieger für ganz besondere Berufsgruppen nicht kompatibel sind. Leistungen der eine PKV können in der Anderen fehlen und nachträglich Folgekosten für die Versicherten bedeuten und sogar zu Versorgungslücken kommen. Der Vorteil dieser Portale liegt darin, dass der Versicherte sich unverbindlich und kostenfrei über die PKV informieren kann und
den Testsieger als Referenz für die weitere Recherche der maßgeschneiderten PKV hinzuziehen kann.


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Vergleichskriterien bei der privaten Krankenversicherung

April 17, 2014

Die private Krankenversicherung (PKV) ermöglicht dem Versicherten die Absicherung des Krankheits- und Pflegerisikos.

Die PKV kann dabei sowohl ergänzend zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV),
wie auch anstelle der GKV abgeschlossen werden.

Im Jahr 2012 gab es zirka neun Millionen Privatvollversicherte.
Hinzu kamen noch ca. 23 Millionen Zusatzversicherungen.
Seit 2009 müssen sich alle die sich gesetzlich nicht versichern können und im Inland leben,
privat versichern lassen.

DIe PKV wird von privatrechtlichen Unternehmen in Form von Aktiengesellschaften geführt.
Alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland unterstehen dabei der Rechts- und Finanzaufsicht.

Die drei größten Unternehmen sind dabei:

Debeka, DKV, AXA mit insgesamt zirka vier Millionen Vollversicherten.

Zugangsberechtigt sind dabei alle Arbeitnehmer deren Einkommen über
der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt,
(Im Jahr 2014 ist die allgemeine Grenze bei 53550) sowie Beamte, Selbstständige, Freiberufler.

Für Studierende ist eine PKV ebenfalls möglich.
Bis zum 30. Lebensjahr gelten gesonderte Studententarife.

Grundlage für den Abschluss einer private Krankenversicherung sind:

Alter, Gesundheitszustand und die zu versichernde Leistung.
Bei bestimmten Krankheitsrisiken (z.B. Bergbau, Drucker..)
kann ein Risikozuschlag oder ein Leistungsauschluss vereinbart werden.

Möglich für jeden sind natürlich sogenannte Zusatzversicherungen.
Zusatzversicherungen werden benötigt, wenn die GKV oder PKV bestimmte Leistungen nicht abdecken.
Am meisten werden Zahnzusatzversicherungen in Anspruch genommen.

Der Rückkehr von der PKV in die GKV ist an bestimmte Kriterien gekoppelt.
Dies kann zum Beispiel eine Versicherungsunpflichtigkeit sein (bei Unterschreiten der Versicherungspflichtgrenze, bei Arbeitslosigkeit,
bei Kindern zu Beginn des Studiums oder zu Beginn einer Ausbildung).
Wenn man 5 Jahre vor der Versicherungspflicht nicht gesetzlich versichert war.

Eine PKV ist demnach durchaus eine Alternative zur GKV.
Sei es als Zusatzversicherung oder als Vollversicherung.

Informationen liefert hierbei der Verband der privaten Krankenversicherung.
Sollte eine Unklarheit bestehen, so informieren Sie sich umgehend.
Viele PKV´s decken dabei Leistungen ab die die GKV nicht übernehmen darf.

Dies können Wahlleistungen im Krankenhaus, alternative Heilmethoden oder hochwertige Behandlungsformen sein.


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